Südtiroler Skimode-Label „Vist“ geht mit Traditionsmarke „Bailo“ zusammen

Veröffentlicht am 18. November 2011

Am heimischen Sportartikel-Markt gibt es einen Firmenzusammenschluss zu feiern. Als „Officina Italiana“ treten ab sofort die beiden Skibekleidungs- und Outdoorfirmen „Vist“ und „Bailo“ auf. In Trient ist gestern der Zusammenschluss offiziell besiegelt worden. Die Firma „Vist“ mit Sitz in Kaltern war 1997 als Hersteller von Skibindungsplatten gegründet worden, schon wenig später hatte Firmenchef Elmar Stimpfl aus Neumarkt den Geschäftsbereich erweitert, auf Bindungen, Skier, und vor allem auf hochwertige Skimode.

„Officina Italiana“-Geschäftsführer Elmar Stimpfl beim Unternehmenszusammenschluss „Vist-Bailo

Bailo“ ist hingegen eine Traditionsmarke aus dem Trentino, die seit 50 Jahren auf Outdoor-Bekleidung spezialisiert ist, und zu der auch die Marke „Silvy Tricot“ gehört. Der Grund des Zusammenschlusses ist klar definiert: „Wir wollen eine starke und solide Basis schaffen, damit wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern können“, sagt „Officina Italiana“-Geschäftsführer Elmar Stimpfl.  Durch Synergien in den Bereichen wollen beide Marken ihre Professionalität erhöhen, und bei der Produktentwicklung große Schritte machen. Bis 2016 soll der Umsatz insgesamt von derzeit 16 Millionen Euro jährlich fast verdoppelt werden, auf 36 Millionen Euro. In einem 6.000 m² großen Areal in der Val Sugana wird der gesamte Produktions- und Logistikbereich der „Officina Italiana“ angesiedelt, während sich der Geschäftssitz, die Marketingabteilung und der Showroom in Auer niederlassen. Alle drei Marken „Vist“, „Bailo“ und „Silvy Tricot“ werden unter dem gemeinsamen Dach „Officina Italiana“ eigenständige Labels bleiben, versichert Bruno Zotta Bailo, der Präsident von „nuovo Gruppo“. Ebenfalls im Vorstand sitzt der bekannte Modemanager Roberto Jorio Fili, der früher in berühmten Häusern wie „Roberto Cavalli“, „Gianfranco Ferrè“ und „Valentino“ gearbeitet hat.

Alle Infos unter www.vist.it