Alpine Ski-WM 2017 in St. Moritz

Veröffentlicht am 31. Mai 2012

Die Würfel sind gefallen. Beim Kongress des Internationalen Skiverbandes FIS in Kangwonland in Südkorea hat FIS-Präsident Gianfranco Kasper am heutigen Donnerstag um 12.13 Uhr MESZ den Umschlag geöffnet, mit dem Namen des WM-Ortes 2017, St. Moritz. Der Schweizer Nobelskiort war bereits in den Jahren 1934, 1948, 1974 und 2003 Schauplatz einer Ski-WM. Aus Südtiroler Sicht eine gute Wahl, zumal St. Moritz nicht mal 200 Straßenkilometer von Bozen entfernt ist. Sportlich dagegen ist St. Moritz mit gemischten Gefühlen zu betrachten: 1934 wurde die Boznerin Paula Wiesinger im WM-Slalom Sechste, 1974 schlug die große Stunde von Gustav Thöni, die Ski-Legende aus Trafoi holte in Slalom und Riesentorlauf die Goldmedaille. Der WM-Riesentorlauf brachte zudem die Bronzemedaille für Piero Gros, der Grödner Helmuth Schmalzl wurde Vierter, Erwin Stricker wurde Sechster. Im Jahr 2003 sicherte sich Denise Karbon die Silbermedaille im Riesentorlauf, Karen Putzer wurde Sechste, Manuela Mölgg fuhr auf Rang 7.

Hanna Schnarf beim Super-G in St. Moritz im Jänner 2012

St. Moritz hat bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Delegiertenstimmen erreicht, und sich damit klar gegen die Mitbewerber Are (Schweden) und Cortina d´Ampezzo (Italien) durchgesetzt. Cortina hat die Kandidatur im letzten Moment zurückgezogen.