Sochi: Nur Peter Fill im Super-G in den Top-10

Veröffentlicht am 16. Februar 2014

Lange Zeit sah es nach einem Hunderstelkrimi aus, beim olympischen Super-G der Herren am heutigen Sonntag. US-Superstar Bode Miller, weiter auf der Suche nach Olympiagold, lag in Führung, nur 0,02 Sekunden vor Otmar Striedinger aus Österreich und 0,07 Sekunden vor Max Franz, mit 0,09 Sekunden Rückstand folgte der Norweger Aksel Lund Svindal. Bis zur Startnummer 21: Der Bronzemedaillengewinner der Olympiaabfahrt, Kjetil Jansrud, konnte im oberen Streckenteil seinen Rückstand auf Miller in Grenzen halten, im Zielhang spielte 28-Jährige Kraft und Können aus und setzte sich überlegen an die Spitze, mit einem Vorsprung von 0,53 Sekunden auf Miller. Danach ging es Schlag auf Schlag: Der Kanadier Jan Hudec stellt die Laufzeit von Miller ein, mit der Nummer 29 überrascht Andrew Weibrecht aus den USA. Bis zur letzten Zwischenzeit liegt Weibrecht in Führung, im Zielhang verspielt er seinen Vorsprung und wird Zweiter. Jansrud wird Olympiasieger im Super-G, Weibrecht, der bereits bei den Spielen 2010 in Vancouver Bronze im Super-G gewonnen hatte, schnappt sich die Silbermedaille, und Miller und Hudec jubeln gemeinsam über Bronze.

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Peter Fill: Volle Konzentration am Start

Doch was machen die Südtiroler? Peter Fill zeigt eine solide Fahrt, auf dem Frühjahrsschnee in Rosa Khutor, und klassiert sich mit einem Rückstand von 0,71 Sekunden auf Platz 8, Dominik Paris aus Ulten muss sich mit Platz 16 zufrieden geben, knapp vor Werner Heel auf Rang 17. Einer der Mitfavoriten auf Edelmetall, Christof Innerhofer, ist beim zweiten Tor am Innenski ausgerutscht und ausgeschieden.

Am Mittwoch geht es in Sochi weiter, auf dem Programm steht der Riesentorlauf der Herren.