Sochi: Die schönsten Bilder der Olympischen Spiele 2014

Veröffentlicht am 23. Februar 2014

Die Olympischen Winterspiele 2014 in Sochi in Russland sind Geschichte. Mit einer prachtvollen Schlussfeier haben sich die Athleten aus aller Welt aus der Stadt am Schwarzen Meer verabschiedet, zu Ehren von Olympia wurde die griechische Flagge gehisst, die Olympiafahne wurde der Vertretung aus Südkorea übergeben, wo 2018 die Winterspiele stattfinden. „Das waren die Spiele der Athleten“, sagte IOC-Präsident Thomas Bach, und nach zwei Wochen ist das Olympische Feuer erloschen.

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Der Gigantismus der Russen hat alle Beteiligten verblüfft, die Kritik im Vorfeld war und ist absolut berechtigt, es waren aber wunderschöne Spiele, spannende Wettkämpfe vor einer traumhaften Kulisse. Für Südtirol waren es sehr erfolgreiche Winterspiele, mit fünf Medaillen. Christof Innerhofer hat gleich zwei Medaillen aus Sochi mit nach Hause genommen: Erstmals seit 1976 gab es damit wieder eine Olympiamedaille für Südtirol in der Abfahrt der Herren, erstmals seit 1992 überhaupt wieder eine Medaille für Südtirols Skiherren. Den Anfang gemacht hat „Inner“ mit Platz 2 in der Abfahrt

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Zweitbester Südtiroler in der Abfahrt war Peter Fill, der Platz 7 erreicht. Eine saubere und gute Fahrt, das erhoffte Feuerwerk ist aber ausgeblieben. Im Super-G war Fill bester Azzurro auf Rang 8…

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Mit einem Erfolgserlebnis hat Dominik Paris die Spiele in Sochi verlassen. Nach seinem schweren Trainingssturz in Gröden im Dezember hat der Ultner seine alte Klasse vermissen lassen. Auf der Piste von Rosa Khutor hat Dominik Paris aber gezeigt, dass er ein Vollblut-Rennfahrer ist, mit den Rängen 16 im Super-G und 11 in der Abfahrt…

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Etwas hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben ist Werner Heel. Platz 12 in der Abfahrt und Platz 17 im Super-G sind nicht das Niveau des Passeirers. Bei Großereignissen muss der Speedspezialist einen Zahn zulegen, damit er noch die verdiente Medaille abholen kann…

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Seine zweite Olympiamedaille kassierte Christof Innerhofer in der Superkombination: Bronze, hinter dem Überraschungssieger aus der Schweiz, Sandro Viletta und dem Silbernen Ivica Kostelic aus Kroatien. „Im Slalom fahre ich wie ein Tourist“, stapelte Innerhofer tief. Am Ende jubelte er über Bronze, mit einer „Rolle“ auf das Podest…

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Die einzige Südtirolerin bei den Speedbewerben war Verena Stuffer, für die Grödnerin waren es die ersten Olympischen Spiele. Die 29-Jährige hatte in Abfahrt und Super-G ein paar Fehler eingebaut, sie darf mit den Rängen 14 und 11 aber zufrieden sein…

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In Superkombination und Slalom waren keine Südtirolerinnen am Start. Im Riesentorlauf aber waren es für Denise Karbon aus Kastelruth die mittlerweile vierten Olympischen Spiele. Nach Platz 8 im ersten Lauf ist die 33-Jährige im zweiten Durchgang ausgeschieden: „Ich habe bei Olympia einfach kein Glück“, ihre Bilanz…

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Und wenn man schon kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu – Manfred Mölgg ist sowohl im Riesentorlauf als auch im Slalom ausgeschieden…

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Heiss auf eine Medaille war der Sarner Patrick Thaler: Dass es geht, hat Olympiasieger Mario Matt gezeigt, der mit 34 Jahren den Slalom gewonnen hat. Nach einem Einfädler im ersten Lauf war der letzte Olympiaeinsatz von Patrick Thaler nach 30 Sekunden vorbei…

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Christof Innerhofer hat diesen Spielen den „Südtiroler“ Stempel aufgedrückt, mit seinen zwei Medaillen. Man muss die Feste feiern, wie sie eben fallen…

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Im Medaillenspiegel liegt Gastgeber Russland auf Platz 1, mit 13 Goldmedaillen und 33 Medaillen insgesamt, vor Norwegen und Kanada. Italien holt 8 Medaillen, 5 davon gehen nach Südtirol, und liegt im Medaillenspiegel auf Platz 22 von 26 gewerteten Nationen. Den Medaillenspiegel im Ski alpin gewinnt Österreich, mit 9 Medaillen, vor USA mit 5 und der Schweiz mit 3 Medaillen. Italien liegt auf Platz 7, mit den zwei Medaillen von Christof Innerhofer….

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Der olympische Blick ist jetzt nach Südkorea gerichtet, wo in Pyeongchang die XXIII. Olympischen Winterspiele stattfinden, vom 9. bis zum 25. Februar 2018.