Sochi: Azzurre in der Superkombi nicht in den Top-10

Veröffentlicht am 10. Februar 2014

Die Superkombination der Damen bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sochi in Russland ist ein wenig zum „Freizeitrennen“ verkommen. Vor allem die Azzurre Nadia Fanchini und Daniela Merighetti haben das Rennen genutzt, für ein weiteres Abfahrtstraining, den Slalom haben beide dann ausgelassen. Soviel zum Olympischen Motto „Dabeisein ist alles!“ Beste Azzurra ist die Riesentorlauf-Spezialistin Federica Brignone auf Rang 11, Francesca Marsaglia, nach der Abfahrt noch auf Platz 9, ist im Slalom ausgeschieden.

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Die Enttäuschung von Federica Brignone nach der Superkombination

Dafür aber gab es einen spannenden Dreikampf um die Goldmedaille: Titelverteidigerin Maria Höfl-Riesch, nach der Abfahrt am Vormittag „nur“ auf Platz vier, holte sich mit der drittbesten Laufzeit im Slalom erneut die Goldmedaille. Die Deutsche ist damit die zweite Skifahrerin der Geschichte, die in der selben Disziplin den Titel verteidigen konnte. Bislang war das Janica Kostelic (Salt Lake City 2002 und Turin 2006, Anm.d. Red.). Platz 2 geht an die Tirolerin Nicole Hosp, mit einem Rückstand von 0,40 Sekunden auf Höfl-Riesch. Hosp hatte bereits 2006 in Turin die Silbermedaille im Slalom gewonnen. Die Bronzemedaille schnappt sich – 0,13 Sekunden hinter Silber – Julia Mancuso aus den USA, die Riesentorlauf-Olympiasiegerin von Turin 2006 legte den Grundstein für die Medaille mit Laufbestzeit in der Abfahrt. Mancuso hat damit jetzt vier Olympiamedaillen auf ihrem Konto, nach den beiden Silbermedaillen vor vier Jahren in der Superkombination und in der Abfahrt von Vancouver.

Am Mittwoch geht es bei den Damen weiter, mit der Abfahrt. Einzige Südtirolerin aim Rennen ist Verena Stuffer, Start ist um 8 Uhr unserer Zeit.