WM: Jetzt geht´s für die Techniker los – Mammutprogramm für Allrounder

Veröffentlicht am 11. Februar 2015

Die Ski-WM 2015 in Vail/Beaver Creek in den USA geht in den Endspurt. Seit dem 2. Februar werden fast täglich WM-Medaillen vergeben. Insgesamt stehen 11 Entscheidungen im Programm, fünf für die Damen, fünf für die Männer und der Teambewerb. Rechnen wir die Trainingsläufe, eventuell mit teaminterner Qualifikation, dazu, dann sind das für die Allrounder mindestens sechs Rennen in zwei Wochen. Jeden 2. Tag eine körperliche Höchstleistung abrufen, das ist Stress pur für den Körper. Südtirolski.com spricht mit Daniel Runggaldier aus Girlan von „PM International“ über den schwierigen Spagat zwischen Topleistung und Ruhephasen, Runggaldier vertreibt Produkte zur Nahrungsoptimierung.

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Südtirolski: Herr Runggaldier, üblicherweise haben Skirennläufer eine knappe Woche Pause zwischen den Wettkämpfen am Wochenende, bei einer WM geht es hingegen Schlag auf Schlag.

Daniel Runggaldier: Alle 2-3 Tage ein Rennen um Medaillen bedeutet Extrembelastungen für die Spitzensportler, körperlicher und psychischer Stress. Zudem haben die Medaillengewinner lange Phasen der Anspannung, auch weil sie danach den Journalisten noch Rede und Antwort stehen müssen, oder Termine mit Sponsoren und der Verbandsspitze wahrnehmen müssen.

Südtirolski: Spitzenleistungen im 2-Tages Rhythmus abrufen, das geht natürlich nur mit gezielter Vorbereitung

D.R.: Richtig. Eine optimal programmierte Vorbereitung ist das Zauberwort, dabei wird der Körper auf Regeneration in kurzen Abschnitten trainiert.

Südtirolski: Was hilft, wenn die Regenerationszeiten kurz sind, wie bei einer WM?

D.R.: Ausgangspunkt ist natürlich das Grundlagentraining im Sommer. Es geht aber auch darum, den Körper bestmöglich mit dem zu versorgen, was er braucht: Ausreichend Flüssigkeit, Proteine, Fette, Kohlehydrate, Vitamine und Mineralien zum Beispiel. Und weil Spitzensportler – gerade während einer WM – einen erhöhten Bedarf an solchen Stoffen haben, gibt es Produkte zur Nahrungsoptimierung, sie verbessern die Aufnahme und versorgen den Körper. Denn niemand kann jeden Tag 1 Kilo Spinat essen, nur um seinen Eisenbedarf zu decken.

Südtirolski: Gewinnt ein Skifahrer eine WM-Medaille, dann gibt es einen Empfang im Hotel, mit Sponsoren und dem Skiverband. Feiern mit Sekt oder Bier?

D.R.: Alkohol wirkt sich negativ auf die Leistung aus, das ist nichts Neues. Ich denke, unsere Sportler sind Gentleman genug, um mit einem Glas Sekt anzustoßen, es aber nicht auszutrinken. Weil jeder im Verband und Hotel mit dem Medaillengewinner anstoßen und Smalltalk machen will, wären das dann schnell 10 Gläser.

Südtirolski: Thema kleinere Verletzungen, Blessuren und Wehwechen

D.R.: Skifahren ist ein sehr kraft- und belastungsintensiver Sport. Eine WM ist im Grunde ein Turnier, damit die Kraft bis zum Ende hält, brauchten Sportler eine optimale Versorgung des Organismus durch Vitamine und Mineralien, und es müssen die Erholungsprozesse beschleunigt werden. Dazu gehören Massagen, Physiotherapie und Reha, sowohl physisch als auch psychisch.

 

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