WM: Azzurre erleben im Slalom ihr Waterloo

Veröffentlicht am 14. Februar 2015

Die Krise im italienischen Slalomteam der Damen ist nicht zu übersehen, und auch nicht mehr wegzureden! Was Chiara Costazza, Ferderica Brignone und vor allem Manuela Mölgg beim WM-Slalom in Vail/Beaver Creek am heutigen Samstag gezeigt haben, ist absolut nicht herzeigbar. Manuela Mölgg konnte sich im ersten Durchgang gar nicht in die Top-30 setzen, wäre es ein normales Weltcuprennen gewesen, hätte sich die Ennebergerin gar nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert. Manuela Mölgg konnte auch im zweiten Lauf nicht ihre Qualitäten ausspielen und ist ausgeschieden. Ihren Teamkolleginnen ging es nicht besser: Brignone beendet den WM-Slalom auf Platz 19, Costazza, zur Halbzeit auf Platz 22, belegt Rang 16. Der Rückstand der Azzurre auf die neue und alte Weltmeisterin Mikaela Shiffrin aus den USA spricht Bände, die Zeitabstände der Azzurre beginnen bei 3,4 Sekunden. Im Slalomteam sind jetzt klare Zeichen notwendig, denn die Tatsache, dass die Azzurre nur mit drei Läuferinnen am Start waren, spricht nicht für eine rosige Zukunft und einen schlagkräftigen Slalomnachwuchs.

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Manuela Mölgg müht sich über die WM-Piste

Die 19-Jährige Mikaela Shiffrin erzielte bereits im ersten Durchgang überlegen Bestzeit, in der Endabrechnung beträgt ihr Vorsprung auf die Zweitplatzierte Frida Hansdotter aus Schweden 0,34 Sekunden. Die Bronzemedaille geht an Sarka Strachova aus Tschechien. Mit dem Slalom ist die WM 2015 für die Damen zu Ende. Die nächste WM findet 2017 in St. Moritz in der Schweiz statt.