WM 2013: Zündet jetzt Manuela Mölgg den Slalom-Turbo?

Veröffentlicht am 15. Februar 2013

Die Bronzemedaille von Manfred Mölgg im WM-Riesentorlauf von Schladming am heutigen Freitag könnte seine Schwester Manuela Mölgg beflügeln. Die 29-Jährige bestreitet am morgigen Samstag als einzige Südtirolerin den WM-Slalom, für sie ist es die fünfte WM-Teilnahme. Ihr bestes Ergebnis ist Platz 6 vor zwei Jahren bei der WM in Garmisch, unvergessen aber ist die WM 2009 in Val d´Isere. Damals lag Manuela Mölgg nach dem ersten Slalomdurchgang souverän in Führung, auf dem Weg zur Goldmedaille ist die Ennebergerin drei Tore vor dem Ziel ausgeschieden. „Ich will im Slalom zeigen, dass ich schnell bin“, erklärt Mölgg, „um den bisher verpatzten Winter aufzubessern“. Der Blick in die Ergebnislisten gibt ihr Recht, vier Ausfälle und nur ein 14. Platz am Semmering als bestes Saisonergebnis entsprichen nicht ihren Qualitäten.

Manuela Mölgg: Mit geballter Faust ins WM-Finale

Die drei anderen Azzurre für den WM-Slalom sind Chiara Costazza, Irene Curtoni und die junge Michela Azzola. Für Costazza ist Schladming die dritte WM, in Bormio 2005 und Are 2007 ist sie jeweils im zweiten Durchgang ausgeschieden. Irene Curtoni war 2009 in Val d´Isere und 2011 in Garmisch dabei, wo sie Elfte wurde. Die 21-Jährige Michela Azzola feiert morgen Samstag ihre WM-Premiere, ihr bestes Slalomergebnis im Weltcup ist Platz 19.

Titelverteidigerin im Slalom ist Marlies Schild aus Österreich, die Salzburgerin hatte sich kurz vor Weihnachten in Are schwer verletzt (Innenbandriss im rechten Knie, Anm. d. Red.), und feiert bei ihrer Heim-WM das Comeback. Der Damenslalom morgen Samstag beginnt um 10 Uhr, der zweite Durchgang geht um 13 Uhr 30 los.