WM 2013: Für Denise Karbon und Manuela Mölgg beginnt die WM

Veröffentlicht am 13. Februar 2013

Fünf Skiweltmeisterschaften hat Denise Karbon in ihrer einzigartigen Karriere bereits bestritten, eine Bronze- und eine Silbermedaille (St. Moritz 2003 und Are 2007, Anm. d. Red.) sind ihre Ausbeute, immer im Riesentorlauf. Eine Medaille im Slalom hat die Kastelrutherin bei der WM 2009 in Val d´Isere um nur 1/100 Sekunde verpasst. Für ihre sechste WM hat sich „Denny“ einiges vorgenommen: „Die Piste mag ich, sie ist steil, sehr anspruchsvoll, und wenn nicht zuviel Neuschnee fällt über Nacht, dann ist sie auch eisig, so wie ich es mag.“ In dieser Weltcupsaison waren die Bedingungen meist nicht ideal, weicher Schnee, schlechte Sicht, Nebel und Schneefall, dennoch kommt die 32-Jährige mit den Plätzen 7 und 10 zur WM. Anders ist die Ausgangslage bei Manuela Mölgg. Die Ennebergerin hatte vor allem im Herbst massive Rückenschmerzen, konnte nicht trainieren, und hatte den Saisonauftakt in Sölden ausgelassen. Ein 12. Platz in Courchevel vor Weihnachten ist daher die einzige Ausbeute der 29-Jährigen im Riesentorlauf, vor zwei Jahren bei der WM in Garmisch wurde sie Sechste. „Die Rückenschmerzen sind noch immer da, aber es geht. Ich werde alles geben, und von Beginn an auf Angriff fahren“, erklärte Mölgg vor ihrer fünften Ski-WM.

Das Riesentorlauf-Team der Azzurre: Elena Fanchini mit der Silbermedaille der Abfahrt, Irene Curtoni, Denise Karbon und Manuela Mölgg

Elena Fanchini ist nach ihrer Abfahrtsmedaille eine Überraschung auch im Riesentorlauf am Donnerstag zuzutrauen, die stärkste Azzurra in diesem Winter ist aber Irene Curtoni. Die Freundin von Riesentorlaufspezialist Davide Simoncelli hat immerhin vier Top-10 Plätze vorzuweisen. Titelverteidigerin ist Tina Maze aus Slowenien, sie hat hier in Schladming bislang in allen Bewerben eine Medaille geholt, ausgenommen in der Abfahrt. Der erste Durchgang beginnt um 10 Uhr, der entscheidende zweite Durchgang um 13 Uhr 30.