Abfahrt Kvitfjell: Dominik Paris kehrt in die Top-10 zurück

Veröffentlicht am 28. Februar 2014

Bereits bei den Olympischen Spielen in Sochi hatte es sich abgezeichnet, jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Dominik Paris hat sich von seinem schweren Trainingssturz in Gröden kurz vor Weihnachten erholt, der Ultner ist wieder zurück an der Weltspitze. Wegen des schlechten Wetters stand am heutigen Freitag in Kvitfjell in Norwegen ein dicht gedrängtes Programm im Kalender. Zunächst der vom Donnerstag verschobene Trainingslauf, gleich danach das Abfahrtsrennen. Bester Azzurro auf der verkürzten Strecke war sowohl im Training als auch im Rennen Silvano Varettoni, der in der Sprintabfahrt Platz 9 belegt. Die Olympiastrecke 1994 scheint dem 29-Jährigen gut zu passen, im Vorjahr schaffte er dort mit Platz 5 in der Abfahrt sein bislang bestes Weltcupergebnis. Dominik Paris schlägt sich trotz Schneeregens sehr gut und kehrt mit Rang 10 zurück zu alter Stärke, mit nur 0,51 Sekunden Rückstand auf die Sieger Kjetil Jansrud und Georg Streitberger. Der Norweger und der Österreicher teilen sich Platz 1, Dritter wird Travis Ganong aus den USA.

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Bester Südtiroler in Kvitfjell: Dominik Paris

Christof Innerhofer und Peter Fill folgen auf den Plätzen 14 und 20, und Siegmar Klotz holt mit Rang 29 erstmals in dieser Saison Weltcuppunkte in der Abfahrt, unmittelbar hinter Jeffrey Frisch aus Sand in Taufers, der aber für Kanada startet. Keine Weltcuppunkte gibt es hingegen für Werner Heel, der die Punkteränge deutlich verpasst. Detail am Rande: Mit Rang 5 hat sich der Norweger Aksel Lund Svindal vorzeitig die kleine Kristallkugel im Abfahrtsweltcup gesichert, für Svindal ist es die 10. Kugel insgesamt. Morgen Samstag folgt die zweite Abfahrt, am Sonntag wird Super-G gefahren.