Verena Stuffer und Lisa Agerer punkten im Super-G von Garmisch

Veröffentlicht am 3. März 2013

Strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen haben die Zuschauer im Zielraum von Garmisch verwöhnt, passend dazu haben die Speed-Damen am heutigen Sonntag Spitzensport auf höchstem Niveau gezeigt. In der Spitzengruppe wechselten sich Tina Weirather, Julia Mancuso, Maria Höfl-Riesch und am Ende Anna Fenninger an der Spitze ab. Junge Läuferinnen mit höheren Nummern machten es spannend, durch sehr gute Zwischenzeiten im oberen Streckenteil. Dank einer perfekten Fahrt feierte Anna Fenninger ihren ersten Weltcupsieg im Super-G, zugleich bleibt der Kampf um die kleine Kristallkugel in der Disziplinenwertung offen. Spitzenreiterin Tina Maze, die nach einem Droh-Email unter Polizeischutz steht, muss sich mit Rang 4 begnügen, unmittelbar hinter ihren stärksten Verfolgerinnen Julia Mancuso (heute Platz 3) und Höfl-Riesch (heute Platz 2).

Die Azzurre müssen neuerlich einen Ausfall verkraften, der nicht notwendig war: Wie schon im Super-G am Freitag ist Daniela Merighetti auch heute nicht ins Ziel gekommen, wiederum nach einer sehr guten Zwischenzeit. Keine Läuferin in den Top-10, beste Azzurra ist Elena Curtoni auf Platz 12, sie ist auch die einzige Italienerin beim Super-G-Finale Mitte März in Lenzerheide. Verena Stuffer aus Gröden wurde gute 15., das bislang beste Super-G-Ergebnis ihrer Karriere.

Verena Stuffer gelingt in Garmisch ihr bestes Super-G-Ergebnis

Nadia Fanchini schafft es ebenfalls in die Top-20, auf Rang 18, knapp dahinter folgt Lisa Agerer vom Reschen auf Platz 22., ihr drittbestes Resultat in dieser Disziplin. Anna Hofer aus dem Ahrntal ist ausgeschieden, wie schon am Freitag, ebenfalls nicht ins Ziel gekommen sind Camilla Borsotti und Francesca Marsaglia.

Der Skiweltcup der Damen bleibt in Deutschland, am kommenden Wochenende geht es in Ofterschwang weiter, mit dem Riesentorlauf am Samstag und dem Slalom am Sonntag.