TV-Rechte: Weltcupveranstalter und FISI einigen sich

Veröffentlicht am 14. August 2012

Durchbruch im Dauerstreit um die Übertragungsrechte der Skiweltcuprennen in Südtirol. Knapp fünf Monate nach seiner Wahl zum neuen Präsidenten des italienischen Wintersportverbandes FISI hat Flavio Roda mit den Veranstaltern der Weltcuprennen den neuen Vertrag ausgehandelt und unterzeichnet. Die Vereinbarung gilt für vier Jahre (2012-2016) und unterteilt in Damen- und Herrenrennen, sowie nach der Anzahl der Wettkämpfe.

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Für die zwei Herrenrennen in Gröden (Super-G und Abfahrt) müssen die Organisatoren 40% der Einnahmen an den Fernsehrechten der FISI abtreten, für die Veranstalter der Rennen in Alta Badia (Riesentorlauf), Madonna di Campiglio (Slalom) und Bormio (Abfahrt) sind es 35%.

Die Erleichterung über die Vereinbarung steht beiden Seiten ins Gesicht geschrieben. „Mit der Unterschrift sind die Beziehungen zwischen FISI, Organisationskomitees und Infront (TV-Rechtevermarkter, Anm. d. Red.) geklärt“, sagt Flavio Roda. Und Erich Demetz, der Präsident des Weltcupkomitees der FIS, fügt hinzu: „Endlich ist der jahrelange Streit vorbei, Roda hat die Situation in die Hand genommen, und das Problem mit Weitsicht geklärt“.

Neben den Abgaben an die FISI verpflichten sich die Weltcupveranstalter zudem, Jugend-FIS Rennen auszutragen, und dem Nationalteam Trainingsmöglichkeiten auf den Weltcuppisten zu gewähren.

Laut dem vorläufigen Weltcupkalender werden am 14. und 15. Dezember in Gröden Abfahrt und Super-G ausgetragen, am 16. folgt der Riesentorlauf von Alta Badia, am 18. der Slalom in Madonna di Campiglio. Die Weltcuprennen der Herren in Italien gehen mit der Abfahrt in Bormio am 29. Dezember zu Ende. Die Damen hingegen bestreiten am 19. und 20. Jänner in Cortina eine Abfahrt und einen Super-G.

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