Superkombi Kitzbühel: Peter Fill trumpft im Slalom auf

Veröffentlicht am 26. Januar 2014

„Nach meiner Abfahrtskarriere werde ich Slalomfahrer“ hat Peter Fill vor einigen Jahren im Interview erklärt, und in Kitzbühel hat der Kastelruther gezeigt, dass er diesen Sager nicht nur als Scherz gemeint hat. Auf dem schwierigen Ganslernhang ist am heutigen Sonntag-Abend der Slalom ausgetragen worden, der zusammen mit dem Super-G am Nachmittag als Superkombination gewertet wird. Zur Halbzeit hatte Fill mit Platz 20 keine Freude, aber immerhin wenig Rückstand auf Super-G-Sieger Didier Defago. Weil der Schweizer aber auf den Slalom verzichtet hat, wurde der Rückstand geringer weil auf den schnellsten Kombinierer berechnet, Bode Miller aus den USA. Peter Fill raste mit der achtbesten Laufzeit im Slalom auf Rang sechs vor, sein Teamkollege Christof Innerhofer aus Gais verbesserte sich im Slalom von Platz 25 auf 12.

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Südtirols bester Allrounder: Peter Fill

Bode Miller fädelte im Slalom ein, der Kombisieg ging an den Franzosen Alexis Pinturault, der von Platz 18 auf 1 vorgeprescht ist. Zweiter wurde Kombiweltmeister Ted Ligety aus den USA, Dritter ÖSV-Star Marcel Hirscher, der mit Startnummer 34 in den Slalom gehen musste. Alle anderen Azzurri sind nicht ins Ziel gekommen, Dominik Paris ist im Super-G ausgeschieden, Siegmar Klotz im Slalom. Die heutige Superkombi in Kitz war zugleich die Generalprobe für die Kombi bei Olympia in Sochi in wenigen Wochen.