Super-G Kvitfjell: Nullnummer für Azzurri

Veröffentlicht am 2. März 2012

Ganz und gar nicht nach Wunsch verlaufen ist der heutige Super-G für die Südtiroler auf der Olympiapiste von 1994 in Kvitfjell in Norwegen. Keiner der 7 gestarteten Azzurri konnte in die Top-15 fahren, Weltmeister Christof Innerhofer liegt als bester Läufer des italienischen Skiteams auf Rang 17. Dennoch gibt es positive Meldungen aus dem hohen Norden: Der Passeierer Werner Heel ist auf jener Strecke, auf der er vor vier Jahren seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hat, mit Rang 23 zum zweiten Mal in diesem Winter im Super-G in die Punkteränge gefahren. Dominik Paris aus Ulten freut sich über Platz 26, sein zweitbestes Ergebnis im Super-G überhaupt. Paris hatte die hohe Startnummer 62, einzig der Slowene Andrej Sporn konnte mit Startnummer 57 auf Rang 18 vorfahren. Enttäuscht Peter Fill, der Kastelruther muss sich mit Platz 29 begnügen, während Weltcup-Rückkehrer Patrick Staudacher mit Rang 49 seine soliden Leistungen aus dem Europacup nicht bestätigen konnte. Siegmar Klotz aus Pawigl ist ausgeschieden, genauso wie Matteo Marsaglia.

Ordentliche Schieflage im Schnee von Kvitfjell von Christof Innerhofer

Wegen des starken Windes musste das heutige Rennen um eine Stunde, von 11 auf 12 Uhr verschoben werden. Von dieser Verzögerung nicht aus der Ruhe bringen lassen haben sich der Schweizer Beat Feuz und der Österreicher Klaus Kröll. Beide haben zeitgleich Bestzeit erzielt, vor Lokalmatador Kjetil Jansrud, der nur die Winzigkeit von 3/100 Sekunden zurückliegt. Mit seinem Sieg hat Feuz heute auch die Führung im Gesamtweltcup übernommen, vom Slalom und Riesentorlauf-Ass Marcel Hirscher aus Österreich. In der Super-G Wertung bleibt der Norweger Aksel Lund Svindal in Führung, sein Vorsprung auf Didier Cuche aus der Schweiz ist allerdings vor dem nächsten Super-G am Sonntag auf 3 Punkte geschmolzen. Morgen folgt in Kvitfjell die Abfahrt, am Sonntag der Super-G, gestartet wird jeweils um 11 Uhr. Es sind die letzten Speed-Bewerbe dieser Saison vor dem großen Finale in Schladming Mitte März, zu dem jeweils nur die besten 25 der Disziplinenwertung zugelassen sind. Im Super-G sind derzeit nur Christof Innerhofer und Peter Fill qualifiziert. In der Abfahrt kommt zu Innerhofer und Fill auch noch Dominik Paris dazu.