Südtiroler „Weltcupwoche“ beginnt – Saslong hart und schnell

Veröffentlicht am 15. Dezember 2010

Um Punkt 12 Uhr 15 hat heute der Schweizer Tobias Grünenfelder den Südtiroler Skiweltcup-Reigen eröffnet. Der Sieger vom Super-G Ende November in Lake Louise (CAN) ist mit Startnummer 1 in das heutige erste Training auf der berühmt-berüchtigten Saslong-Piste gegangen. Die Strecke mit ihren bekannten Schlüsselstellen Mauer, Kamelbuckel und Ciaslat ist in einem perfekten Zustand, und extrem schnell. Die Trainingsbestzeit von Didier Cuche (SUI) heute liegt bei 2.00,60 Minuten, während Manuel Osborne-Paradis (CAN) im Vorjahr mit einer Zeit von 2.01,27 Minuten im Rennen unschlagbar war. Das hohe Tempo heute hat sogar die Spitzenläufer beim Zielsprung überrascht, der sehr weit ging. Bester Südtiroler heute im Auftakttraining ist der Gaiser Christof Innerhofer auf Rang 8, der in der Vergangenheit nie und nimmer mit der Saslong zurecht gekommen war. Auf Rang 11 landete Peter Fill aus Kastelruth, der Ultner Dominik Paris schaffte Rang 29. Zehn Plätze dahinter klassiert hat sich Patrick Staudacher aus Pflersch, der am Freitag im Super-G zum erweiterten Favoritenkreis zählt. Rang 41 geht heute an Siegmar Klotz aus Pawigl, Stefan Thanei aus Burgeis belegt Trainingsrang 48, und Hagen Patscheider aus Langtaufers wurde 51. Die Fahrt von Werner Heel wurde gestoppt, der vor ihm gestartete Mario Scheiber aus Österreich war gestürzt. Nach 5 Minuten Zwangspause konnte Heel seine Fahrt bis ins Ziel fortsetzen.

Holte vor einem Jahr seine ersten Weltcup-Punkte in Gröden: Dominik Paris

Morgen folgt auf der Saslong das Abschlusstraining, am Freitag steht der Super-G auf dem Programm, am Samstag steigt dann der Abfahrtsklassiker, und der Riesentorlauf am Sonntag auf der Gran Risa in Alta Badia beschließt die „Mini-WM“ der Herren in Südtirol.