Südtiroler-Tag bei Abfahrt in Garmisch – Innerhofer gewinnt

Veröffentlicht am 23. Februar 2013

Christof Innerhofer ist der „König“ von Garmisch. Nach seinen Triumphen bei der WM 2011 hat der Gaiser auch am heutigen Samstag seine Extraklasse auf der „Kandahar“-Piste unter Beweis gestellt. Wegen der Schneefälle der vergangenen Tage wurde auf verkürzter Strecke gefahren, die Südtiroler Abfahrtsasse konnten dennoch bei leichtem Schneefall ihre Trümpfe ausspielen. Christof Innerhofer war vor allem im kurvigen Mittelteil nicht zu schlagen, dort, wo er auch schon bei seiner Fahrt zum WM-Gold im Super-G den entscheidenden Unterschied machte. Mit einer Zeit von 1:37,38 Minuten hat „Inner“ einen österreichischen Dreifachsieg verhindert, mit Georg Streitberger, Klaus Kröll und Hannes Reichelt auf den Plätzen 2-4. Unmittelbar hinter Abfahrtsweltmeister Aksel Lund Svindal aus Norwegen folgt der Passeirer Werner Heel auf Rang Sechs, Abfahrts-Vizeweltmeister Dominik Paris aus Ulten wurde Achter. Für Innerhofer ist es der dritte Abfahrtssieg in dieser Saison, nach Beaver Creek und Wengen.

Feiert in Garmisch seinen dritten Abfahrtssieg in diesem Winter: Christof Innerhofer

Mannschaftlich stark präsentiert haben sich die Azzurri in Garmisch: Silvano Varettoni ist auf Platz 15 gefahren, Siegmar Klotz aus Pawigl auf Rang 23, nur der Kastelruther Peter Fill kann mit Rang 30 nicht zufrieden sein.

In der Abfahrtswertung hat heute Svindal das rote Trikot des Führenden wieder von Paris zurückgeholt, der Kampf um die kleine Kristallkugel aber wird immer mehr zu einem Duell Svindal gegen Südtirol, denn Innerhofer hat sich heute auf Rang 3 vorgearbeitet.

Christof Innerhofer wird morgen in Garmisch auch den Riesentorlauf bestreiten, der erste Durchgang beginnt um 10 Uhr.