Strafe auf der Streif für Christof Innerhofer

Veröffentlicht am 25. Januar 2013

Das Rennwochenende in Kitzbühel hat für den Gaiser Super-G Weltmeister Christof Innerhofer mit einem Puls von 140 begonnen. Der Grund dafür ist nicht (nur) die spektakuläre „Streif“. Beim letzten Abfahrtstraining gestern Donnerstag ist Innerhofer nach der Mausefalle gestürzt, ist unverletzt aufgestanden, hat sich seine Skier angeschnallt und ist weitergefahren. Wenig später wurde der 28-Jährige mit der gelben Flagge gestoppt. Nach kurzen Zurufen, Fragen und vielleicht auch unklaren Antworten mit dem Grödner FIS-Funktionär Helmut Schmalzl setzte der Wengen-Sieger seine Fahrt bis ins Ziel fort. Für FIS-Renndirektor Günter Hujara ein klarer Regelverstoß. Die Folgen: 999 Schweizer Franken Geldstrafen für „Inner“, und die Rückversetzung auf Startnummer 45 für die Abfahrt morgen Samstag.

Christof Innerhofer muss in Kitz das Feld von hinten aufrollen: Strafe und Startnummer 45

Christof Innerhofer ärgerte sich grün und blau, „ich packe meine Sachen und reise ab“, polterte der Gaiser. Erst am Abend konnte ihn sein Jugendtrainer vom Skiclub Bruneck beruhigen. Christof Innerhofer bleibt, bestreitet heute den Super-G mit Startnummer 8 und morgen die Abfahrt mit der 45, sowie die Kombinationswertung am Sonntag. Ein Rekurs gegen diese Strafe scheint aussichtslos.