Spiel, Satz und Sieg: Tina Maze gewinnt in Meribel Gesamtweltcup

Veröffentlicht am 24. Februar 2013

Tina Maze aus Slowenien ist die „Grande Dame“ des Skiweltcups 2012/2013. Mit ihrem Sieg in der Superkombination von Meribel am heutigen Sonntag gewinnt Maze erstmals in ihrer Karriere den Gesamtweltcup. Neun Rennen vor Schluss hat die bald 30-Jährige fast 1000 Punkte Vorsprung auf ihre erste Verfolgerin, auf Maria Höfl-Riesch aus Deutschland. Dass Maze auch die magische Marke von 2000 Weltcuppunkten in diesem Winter schaffen wird, steht ausser Frage. Die Slowenin wird einen neuen Punkterekord aufstellen und kämpft zudem um die kleinen Kugeln im Disziplinenweltcup, in Slalom, Riesentorlauf, Super-G und Abfahrt. Platz 2 in der Superkombi heute ging an Nicole Hosp aus Österreich, vor ihrer Teamkollegin Michaela Kirchgasser.

Die Dominatorin: Tina Maze     Foto: GEPA pictures/ Wolfgang Grebien

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen die Azzurre den Skiort in Frankreich: War in der Abfahrt am Samstag Platz 8 durch Daniela Merighetti noch das Maximum, sind auf der verkürzten Kombiabfahrt heute Elena Curtoni und Lisa Agerer auf die Ränge 4 und 5 gebraust. Zum Vergleich: Am Samstag wurde Agerer 28., Curtoni gar nur 38.. Im Slalom aber ist die Vinschgerin Lisa Agerer ohne sichtbaren Fehler auf Rang 23 durchgereicht worden, mit mehr als vier Sekunden Rückstand auf Maze. Elena Curtoni hat es besser gemacht, sie rettete Rang 6 ins Ziel, ihr zweitbestes Weltcupergebnis nach Rang 5 im Super-G von Garmisch 2012.

Unterwegs zu ihrem besten Ergebnis in diesem Winter: Elena Curtoni  Foto: GEPA pictures/ Christian Walgram

Mit Camilla Borsotti auf Rang 12 und Francesca Marsaglia auf 14 brachte Damencheftrainer Raimund Plancker insgesamt drei Läuferinnen in die Top-15. Verena Stuffer aus Gröden, nach der Abfahrt nur auf dem enttäuschenden 28. Platz, ist im Slalomdurchgang ausgeschieden, ebenso Daniela Merighetti.

Ab Freitag tragen die Damen in Garmisch eine Abfahrt und zwei Super-G aus.