Sölden: Florian Eisath zeigt eines seiner besten Rennen | Südtiroler Skistars, Ski Alpin Weltcup WM Sport News Südtirol

Sölden: Florian Eisath zeigt eines seiner besten Rennen

Veröffentlicht am 26. Oktober 2014

Mit dem Rücken zur Wand läuft Florian Eisath zur Höchstform auf. Der Eggentaler ist nach einer schwarzen Saison im Vorjahr mit der extrem hohen Startnummer 52 in die neue Saison gestartet, nach dem ersten Durchgang beim Weltcup-Riesentorlauf in Sölden lag Eisath auf Platz 23. Damit hatte „Bär“ das Ziel erreicht, die Qualifikation für die Top-30. Im zweiten Durchgang zeigte der 30-Jährige einen seiner besten Läufe, engagiert und mit „Grips“ verbesserte sich der Routinier auf Platz 13, es ist sein erstes Top-15-Ergebnis seit März 2013 in Lenzerheide. Florian Eisath hat jetzt noch zwei Rennen, um sich seinen Stammplatz im italienischen Riesentorlaufteam zu sichern. Der zweite Südtiroler im Feld, Simon Maurberger, musste sich bei seiner Weltcup-Premiere mit Rang 59 begnügen, für den Ahrntaler war das Ziel ohnedies nur Erfahrung im Weltcup zu sammeln.

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Davide Simoncelli und Kaiserwetter beim Weltcup-Opening in Sölden

Die Azzurri haben fünf Läufer in den zweiten Durchgang gebracht, damit liegen sie gemeinsam mit Frankreich an der Spitze, gefolgt von Österreich mit vier Läufern im Finale. Bester Italiener ist Davide Simoncelli auf Rang 6, Roberto Nani folgt auf Platz 9. Giovanni Borsotti und Luca De Aliprandini sind im zweiten Durchgang ausgeschieden. Die Entscheidung um den Tagessieg zwischen dem Halbzeitführenden Marcel Hirscher aus Österreich und „Mr. Riesentorlauf“, Ted Ligety aus den USA, war nichts für schwache Nerven. Ligety, der die letzten drei Sölden-Rennen gewonnen hatte, verpatzte die Einfahrt in den flachen Schlussteil und wurde auf Rang 10 durchgereicht. Marcel Hirscher schenkte hingegen den 15.000 Fans im Ziel zum Nationalfeiertag seinen ersten Sieg in Sölden, mit 1,58 Sekunden Vorsprung auf Fritz Dopfer aus Deutschland und Alexis Pinturault aus Frankreich. Im Siegerinterview meinte Hirscher: „Ich habe keinen schlechten Job gemacht“. Die nächste Möglichkeit einen guten Job zu machen haben die Weltcup-Asse in drei Wochen, beim Slalom in Levi am 16. November.