Slalom: Manfred Mölgg und Patrick Thaler in Adelboden stark

Veröffentlicht am 12. Januar 2014

Der Slalom am Chuonisbärgli in Adelboden in der Schweiz hat seine Tücken: Ein extrem steiler Zielhang, viele Wellen und Übergänge, und auch flache Passagen – kurzum: Eine echte Herausforderung für die besten Slalomartisten der Welt. Die Azzurri haben diese Prüfung am heutigen Sonntag mit Bravour bestanden; drei Läufer in den Top-10! Die Südtiroler Manfred Mölgg und Patrick Thaler verpassen das Podium nur knapp, mit den Rängen 5 und 6. Manfred Mölgg hat in beiden Durchgängen eine saubere, aber keine fehlerfreie Leistung gezeigt, während Patrick Thaler nur mit dem zweiten Lauf zufrieden sein kann. Mit Laufbestzeit verbessert sich der Sarner von Platz 17 auf 6, Stefano Gross folgt auf Rang 9. In der Slalomwertung klettert Thaler auf Platz 5, der Enneberger Manfred Mölgg auf Platz 8. Pech für den Bozner Riccardo Tonetti, mit Platz 33 verpasst er die Quali für den zweiten Durchgang nur um 0,07 Sekunden.

action

 

Die feine Klinge in Adelboden: Manfred Mölgg

Der Kampf um den Tagessieg beim Slalomklassiker von Adelboden wurde zum Krimi: Der 19-jährige Henrik Kristoffersen aus Norwegen holt in seiner ersten Weltcupsaison zum zweiten Mal Platz 3, Andre Myhrer aus Schweden sieht sich nach dem zweiten Lauf schon als Sieger, muss dann aber Marcel Hischer den Vortritt lassen. Der Salzburger Slalomweltmeister lag bei der letzten Zwischenzeit noch hinter Myhrer, im Zielhang kämpfte Hirscher um jeden Millimeter und wird am Ende mit Platz 1 belohnt. Der Halbzeitführende Mattias Hargin fällt auf Platz 4 zurück.

In Wengen geht der Skiweltcup weiter, bereits am Dienstag steht das erste Training auf der legendären Lauberhorn-Piste auf dem Programm. Die gute Nachricht aus Südtiroler Sicht: Dominik Paris gibt nach drei Wochen Verletzungspause sein Comeback.