Slalom Kühtai: Pech und Grippe bei Mölgg und Pardeller

Veröffentlicht am 29. Dezember 2014

Ein versöhnlicher Jahresabschluss schaut anders aus: Sarah Pardeller aus Deutschnofen hat den Weltcup-Slalom der Damen in Kühtai in Tirol vom Hotelzimmer aus beobachtet, die 26-Jährige liegt mit einer Grippe im Bett und konnte daher nicht Starten. Manuela Mölgg aus Enneberg hatte endlich wieder eine Startnummer unter 30, sie fand bei eisiger Kälte und schlechter Sicht auf dem relativ flachen Slalomhang aber nicht das richtige Rezept, Platz 34 reichte nicht für die Qualifikation für den zweiten Lauf. Mölgg fehlten allerdings nur 0,17 Sekunden auf Platz 30. Ihren ersten Slalomsieg in diesem Winter feiert Mikaela Shiffrin aus den USA, mit einer Galavorstellung und Bestzeit in beiden Läufen gewinnt Shiffrin mit 0,80 Sekunden Vorsprung auf Sarka Strachova aus Tschechien und Wendy Holdener aus der Schweiz.

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Kein Glück in Kühtai: Manuela Mölgg

Auch die anderen Azzurre erlebten einen rabenschwarzen Tag: Chiara Costazza ist im zweiten Lauf ausgeschieden, Federica Brignone wurde im zweiten Lauf disqualifiziert, und Irene Curtoni verpasst mit Platz 20 klar die Top-15. Neues Jahr, neues Glück; am 4. Jänner geht es in Zagreb weiter mit dem Slalom der Damen.