Riesentorlauf Kranjska Gora: Kein Azzurro in den Top-15

Veröffentlicht am 5. März 2016

Eine ordentliche Klatsche kassieren die Azzurri beim Riesentorlauf in Kranjska Gora in Slowenien. Die Sicht- und Pistenverhältnisse waren für alle Athleten gleichermaßen extrem, aber vor allem im kraftraubenden ersten Lauf riskierten Manfred Mölgg und Co. sich nicht für den zweiten Durchgang zu qualifizieren. Dafür hatten die Azzurri gute Startnummern im zweiten Lauf, der wegen starken Nebels im obersten Streckenteil verkürzt werden musste, und sie machten ein paar Positionen gut: Bester Azzurro ist Florian Eisath auf Rang 17, dahinter folgen Max Blardone, Riccardo Tonetti und Roberto Nani auf den Plätzen 18 bis 20. Manfred Mölgg landet auf Rang 22. Alex Zingerle und Luca De Aliprandini sind im ersten Durchgang ausgeschieden. Während die Azzurri im Schneeregen von Kranjska Gora nichts zu Feiern haben, schreibt Marcel Hirscher Skigeschichte: Der Österreicher gewinnt den Riesentorlauf vor Alexis Pinturault aus Frankreich und Henrik Kristoffersen aus Norwegen und krönt sich damit vorzeitig zum Weltcup-Gesamtsieger. Es ist sein fünfter Gesamtsieg in Folge, das gab es bisher noch nie. Obendrauf sichert sich Hirscher auch die kleine Kugel in der Riesentorlaufwertung. Immerhin haben sich Eisath (10), Tonetti (17) und Mölgg (21) für das Riesentorlauf-Finale der Top-25 in St. Moritz qualifiziert, die weiteren Azzurri beim Weltcupfinale sind Roberto Nani und Max Blardone. Als einige Nation bringt Italien fünf Läufer ins Riesentorlauf-Finale.

Ski World Cup 2015-2016. Florian Eisath (ITA) in giant slalom Kranjska Gora 05-03-2016. foto (Marco Trovati Pentaphoto)

Extreme Verhältnisse beim Rennen in Kranjska Gora

Morgen Sonntag steht in Kranjska Gora der vorletzte Slalom der Saison auf dem Programm.

Der Riesentorlauf der Damen in Jasna in der Slowakei musste wegen starken Windes gestrichen werden, morgen Sonntag sollte der Slalom stattfinden, und möglicherweise wird der Riesentorlauf am Montag nachgeholt.