Preisgeld: Dominik Paris ist Südtirols Spitzenverdiener

Veröffentlicht am 21. März 2016

Die Skiweltcup-Saison 2015/16 ist vorbei und am Ende wird abgerechnet, nicht nur bei den Siegen und Kugeln, auch beim Preisgeld. In einer eigenen Liga spielt dabei – wenig überraschend – Marcel Hirscher. Der ÖSV-Superstar und inzwischen fünffache Gesamtweltcupsieger hat im abgelaufenen Skiwinter knapp 589.000 Schweizer Franken (ca. 540.000 Euro) Preisgelder kassiert, auch dank seiner neun Weltcupsiege. Das höchste Preisgeld kassierte Hirscher mit 50.000 Franken (ca. 46.000 Euro) für seinen Sieg beim City-Event in Stockholm in Schweden. Bei den Damen führt Lindsey Vonn aus den USA das Preisgeld-Ranking an, sie kommt auf 432.000 Schweizer Franken (ca. 396.000 Euro). Bester Azzurro beim Preisgeld ist Dominik Paris auf Platz 6, der Ultner kassiert allein für seine zwei Abfahrtssiege in Kvitfjell und Chamonix je 41.500 Franken (ca.38.000 Euro) und schafft es insgesamt auf rund 168.000 Franken (ca. 154.000 Euro).

Dominik Paris (ITA) , after an Alpine ski, men's Downhill, in Chamonix, France, Saturday, Feb. 120, 2016. (Gio Auletta/Pentaphoto)

Jubel bei Dominik Paris

Knapp dahinter auf Rang 8 folgt Abfahrts-Gesamtsieger Peter Fill mit knapp 155.000 Franken (ca.142.000 Euro). Allein sein Sieg beim Abfahrtsklassiker in Kitzbühel ist 76.000 Franken bzw. knapp 70.000 Euro wert. Beste Azzurra ist Federica Brignone, sie landet auf Platz 10 mit knapp 160.000 Franken (ca. 147.000 Euro), beste Südtirolerin ist Hanna Schnarf auf Rang 27. Die Olangerin sichert sich Preisgelder in Höhe von knapp 40.000 Schweizer Franken, das sind rund 36.600 Euro. Insgesamt haben in der Weltcup-Saison 2015/16 163 Herren und 132 Damen Preisgeld gewonnen, wobei sich die Schlusslichter mit rund 300 bzw 200 Euro begnügen müssen. Achtung: Beim Preisgeld handelt es sich um Bruttobeträge, das am Ort des Gewinns versteuert wird und im Heimatland des Athleten. Ein Beispiel: Von den 70.000 Euro aus Kitzbühel bleiben Peter Fill ca. 40.000 Euro, er zahlt also mehr als 40% Steuern. Im Vergleich zu anderen Sportarten, die viel weniger gefährlich sind, müssen sie die Skistars also nach wie vor mit kleinen Siegerschecks zufrieden geben.