Ofterschwang: Anna Fenninger gewinnt Riesentorlauf – Azzurre „jein“

Veröffentlicht am 9. März 2013

Nicht nur im Gesamtweltcup, auch im Riesentorlauf steht Tina Maze aus Slowenien schon länger als Gewinnerin der Kristallkugel fest. Gegen Saisonende aber bekommt Maze ernstzunehmende Konkurrenz durch Anna Fenninger. Eine Woche nach ihrem Sieg im Super-G von Garmisch hat die Salzburgerin auch am heutigen Samstag in Ofterschwang (D) den Riesentorlauf gewonnen. Es ist ihr dritter Erfolg  in diesem Winter. War die Entscheidung im ersten Durchgang noch äußerst knapp, konnte sich Fenninger am Ende klar mit 0,44 Sekunden Vorsprung auf Tina Maze durchsetzen. Für Maze ist es das 21. (!) Podium in dieser Saison. Auf Platz 3 folgt Lokalmatadorin Viktoria Rebensburg.

Das Podium von Ofterschwang: Maze, Fenninger, Rebensburg    Foto: GEPA pictures/ Christian Walgram

Die Azzurre hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun, sie können aber auf tolle Teilerfolge verweisen: Die Vizeweltmeisterin in der Abfahrt, Nadia Fanchini, lag zur Halbzeit auf Rang 17, im zweiten Durchgang setzte sie eine saubere Fahrt in den Frühjahrsschnee, und verbesserte sich auf Platz 7, sie ist die einzige Azzurra in den Top-10. Irene Curtoni, von Rückenschmerzen gezeichnet, wurde 11., gleich dahinter auf Rang 12 folgt ihre Schwester Elena, die dank drittbester Laufzeit im zweiten Durchgang gleich 14 Plätze gutgemacht hat. Platz 12 ist zudem das bislang beste Riesentorlaufergebnis der 22-Jährigen. Nur 16. wurde Denise Karbon, die Kastelrutherin kam mit dem schnell gesetzten Kurs nicht überall ganz klar. Lisa Agerer und Anna Hofer konnten sich hingegen nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Die Ennebergerin Manuela Mölgg war, wie berichtet, verletzungsbedingt nicht am Start.

Für das Riesentorlauf-Finale nächste Woche in Lenzerheide in der Schweiz haben sich drei Azzurre qualifiziert: Irene Curtoni (7), Denise Karbon (20) und Nadia Fanchini (24).

Morgen folgt in Ofterschwang der letzte Slalom der Saison, vor dem Finale in der Schweiz.