Nullnummer der Südtirolerinnen beim Nachtriesentorlauf in Are

Veröffentlicht am 19. Dezember 2012

Nachtaktiv sind die Riesentorlaufspezialistinnen der italienischen Skiteams nicht, das scheint der Nachtriesentorlauf in Are in Schweden am heutigen Mittwoch zu bestätigen. Einzig Elena Curtoni konnte mit Rang 18 Weltcuppunite sammeln. Im entscheidenden zweiten Durchgang fuhr die Azzurra sogar die 10. Laufzeit und verbesserte sich somit von Rang 26 zur Pause auf Rang 18 im Endklassement.

Die Südtirolerinnen hatten heute nichts zu bieten: Denise Karbon hat sich nach einem schweren Fehler im oberen Streckenteil gar nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert, erstmals seit Kvitfjell 2006. Auch Lisa Agerer vom Reschen hatte auf der WM-Strecke 2007 ihre Probleme, und scheiterte an der Quali für den Finallauf. Einzige Südtirolerin im zweiten Durchgang und gleichzeitig beste Azzurra war Manuela Mölgg aus Enneberg, auf Zwischenrang 14. Im zweiten Lauf schied die Ennebergerin aus.

Nachtarbeit in Schweden: Manuela Mölgg in Are

 Weil auch Irene Curtoni (17. nach dem ersten Durchgang) im zweiten Lauf ausgeschieden ist, bleibt Elena Curtoni die einzige Italienerin in der Wertung. Der Sieg im Riesentorlauf ging erstmals in diesem Winter nicht an die Slowenin Tina Maze, die Weltcupführende musste sich mit Rang 3 begnügen, 0,29 Sekunden hinter Anna Fenninger aus Österreich. Der Sieg ging an Viktoria Rebensburg aus Deutschland, in einer Zeit von 2:28,94 bleibt die Olympiasiegerin als einzige Läuferin unter der 2:29 Minuten Marke.

Morgen folgt in Are der Nachtslalom der Damen: Drei Südtirolerinnen sind dabei, Manuela Mölgg, Nicole Gius und Lisa Agerer. Startzeiten sind 16 und 19 Uhr.