Die Vorverlegung des ersten Trainingslaufs für den Abfahrtsklassiker von Gröden war die einzig brauchbare “Notlösung”. Die Schlechtwetterfront hat Südtirol früher erreicht, als vorhergesagt, immer wieder wurde das Training wegen Nebels unterbrochen. Wäre die Startzeit wie geplant bei 12 Uhr 15 geblieben, wäre der Probelauf wahrscheinlich dem Nebel zum Opfer gefallen, so geht das Training wohl als eines der längsten Trainings in die Skigeschichte ein. Trotz der vielen Nebel-Unterbrechungen hatten nach ziemlich genau 4 (!) Stunden alle Läufer ihr erstes “Rendezvous” mit der Saslong-Piste. Bestzeit erzielt hat der Schwede Hans Olsson, vor Bode Miller aus den USA, der die selbe Zeit wie der Österreicher Romed Baumann gefahren ist. Die Azzurri haben sich heute an die Strecke herangetastet, Werner Heel aus dem Passeiertal konnte sich in der teaminternen Wertung durchsetzen, mit Rang 14, Christof Innerhofer wurde 19., und Peter Fill, der mit Startnummer 1 das Training eröffnet hat, fuhr auf Rang 25.
Peter Fill, im Hintergrund Giovanni Borsotti
Siegmar Klotz aus Pawigl erreichte als 45. das Ziel, Hagen Patscheider aus Langtaufers wurde 54., Patrick Staudacher kam nicht ins Ziel. Die Plätze 57, 61 und 64 gehen an Mattia Casse, Matteo Marsaglia und Paolo Pangrazzi. Nicht am Start war heute der Ultner Dominik Paris, der allergisch auf eine Antibiotika-Behandlung reagiert hat, und deswegen außer Gefecht ist. Südtirolski wünscht auf diesem Wege eine gute Besserung!
Für morgen Donnerstag ist eine Wetterbesserung angekündigt, dem Abschlusstraining um 12 Uhr 15 dürfte nichts im Wege stehen. Am Freitag wird auf der Saslong in Gröden der Super-G ausgetragen, am Samstag die Abfahrt. Sonntag und Montag stehen in Alta Badia ein Riesentorlauf und ein Slalom auf dem Programm.




