Nach Horrorsturz: Denise Karbon in Chur operiert

Veröffentlicht am 17. März 2013

Ein Nachmittag zwischen Hoffen und Bangen ist vorbei, jetzt liegt die Diagnose vor: Denise Karbon hat sich bei ihrem Horrorsturz am heutigen Sonntag beim Weltcupfinale in Lenzerheide schwer verletzt. Die Riesentorlauf-Spezialistin aus Kastelruth lag nach dem ersten Durchgang auf dem sehr guten vierten Platz, im zweiten Durchgang fädelte Karbon gegen Ende des ersten Steilhanges bei einem Rechtsschwung ein, und blieb nach einem lauten Schrei im Schnee liegen. Denise Karbon wurde umgehend mit dem Rettungshubschrauber ins Kantonalkrankenhaus nach Chur geflogen. Dort stellten die Ärzte einen doppelten Bruch des Sprunggelenks und des Wadenbeins im rechten Bein fest. Die 32-Jährige ist bereits operiert worden, die Heilungsdauer geben die Schweizer Ärzte mit drei Monaten an.

Denise Karbon verletzt sich im letzten Weltcuprennen der Saison   Foto: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Damit bleibt Denise Karbon das Verletzungspech treu: 1993 Kreuzbandriss im linken Knie, 1998 Meniskus im rechten Knie, 2001 Kreuzbandriss im rechten Knie, 2004 Kreuzbandriss im rechten Knie sowie Schienbeinkopf-Fraktur, und 2007 Bruch des rechten Wadenbeins, und 2008 brach sich die Kastelrutherin den Daumen. Südtirolski.com wünscht Denise Karbon viel Kraft und ein gute Besserung!