Meribel: Florian Eisath 14. beim Riesentorlauf-Finale

Veröffentlicht am 21. März 2015

Bravo Florian Eisath! Der Eggentaler hat beim Weltcupfinale in Meribel mit Platz 14 im Riesentorlauf seine bislang beste Weltcupsaison beendet. Bei fünf Rennen war der 30-Jährige in den Top-15, in der Riesentorlaufwertung liegt er auf Position 14, damit festigt Eisath seinen Platz in der ersten Startgruppe. Zu Beginn des WM-Winters war Florian Eisath noch der Wackelkandidat, musste sich auf eigene Faust vorbereiten und jetzt, fünf Monate später ist er der zweitbeste Azzurro im Riesentorlauf, hinter Roberto Nani auf Platz 10 und unmittelbar vor dem Routinier Davide Simoncelli. Nani beendet den letzten Riesentorlauf der Saison auf Rang 9, Simoncelli folgt als Zehnter.

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Mit 30 in Topform: Florian Eisath

Das Riesentorlauf-Finale brachte einige Überraschungen: Juniorenweltmeister Henrik Kristoffersen feiert seinen ersten Weltcupsieg in dieser Disziplin, für den 20-Jährigen ist es sein insgesamt vierter Sieg, nach drei Siegen im Slalom. Zweiter wird Fritz Dopfer aus Deutschland, Platz drei holt sich Lokalmatador Thomas Fanara. Als Sieger der kleinen Kristallkugel im Riesentorlauf stand bereits Marcel Hirscher aus Österreich fest, er wird heute Vierter. Damit steht der Salzburger (noch nicht ganz) als Sieger des Gesamtweltcups fest, zum vierten Mal in Folge, was bislang noch keinem Skifahrer gelungen ist. Kjetil Jansrud aus Norwegen zeigt einen tollen Riesentorlauf, holt mit Platz 11 wertvolle Punkte, vor dem Slalom morgen Sonntag in Meribel liegt Jansrud 60 Punkte hinter Hirscher. Um die Kugel zu gewinnen, müsste der Norweger (sofern er überhaupt startet) morgen Zweiter werden – Hirscher dürfte keine Punkte holen – und das ist sportlich nicht möglich und nur mehr reine Mathematik. Im Slalomweltcup liefern sich Hirscher und Felix Neureuther aus Deutschland morgen einen packenden Zweikampf um die kleine Kugel.