Manuela Mölgg beendet vorzeitig die Saison

Veröffentlicht am 7. März 2013

Es ist das „typische“ Ende eines „typischen“ Seuchenjahres. Die Ennebergerin Manuela Mölgg hat sich bei einem Trainingssturz vor wenigen Tagen am Knie verletzt. Die Untersuchung hat einen Knorpeleinriss im rechten Knie diagnostiziert, die Slalom- und Riesentorlaufspezialistin hat daraufhin entschieden, den Skiwinter 2012/12 vorzeitig zu beenden. An den Weltcuprennen in Ofterschwang an diesem Wochenende wird Mölgg nicht mehr teilnehmen. „Ich muss jetzt schauen, mich in den kommenden Monaten so gut es geht zu erholen“, erklärt die bald 30-Jährige. „Mein Ziel ist eine bestmögliche Vorbereitung auf den Olympiawinter 2014, die Spiele in Sochi sind das Highlight.“

Dieser Blick sagt mehr als 1000 Worte: Manuela Mölgg muss diesen Winter abhaken

Dieser verhängnisvolle Trainingssturz am Ende des Winters ist bezeichnend für eine völlig verkorkste Saison: Bereits das Sommertraining in Argentinien musste Manuela Mölgg vorzeitig abbrechen, wegen hartnäckiger Rückenschmerzen. Auch beim Saisonopening in Sölden war die Dritte 2011 nicht am Start. Mit einem massiven Trainingsrückstand startete sie in Levi in die Rennsaison, ohne wirklich fit zu sein. Mehr als Rang 12 kurz vor Weihnachten beim Riesentorlauf in Courchevel war nicht drin. Südtirolski wünscht Manuela Mölgg eine zielführende Rehabilitation, und ein gelungenes Comeback im Herbst.