Manfred Mölgg und Florian Eisath in Adelboden stark – 4. und 18.

Veröffentlicht am 12. Januar 2013

Der Riesentorlauf von Adelboden in der Schweiz zählt gemeinsam mit der „Gran Risa“ in Alta Badia zu den schwierigsten Riesentorlaufstrecken im Skiweltcup. War Alta Badia kurz vor Weihnachten noch eine etwas „lauwarme“ Angelegenheit für die Südtiroler, ist Adelboden absolut „heiss“. Florian Eisath aus Eggen beendete den ersten Durchgang als 28., und löste damit gerade noch das Ticket für den Finaldurchgang, Manfred Mölgg hatte ebenfalls einige Probleme und kam als 12. in die Zwischenwertung. Im zweiten Lauf aber kannten die Südtiroler keine Gnade: Florian Eisath setzte mit der siebtbesten Laufzeit ein Ausrufezeichen, und verbesserte sich in der Endabrechnung auf Rang 18. „Der zweite Lauf war genial“, freute sich der Eggentaler über seine Leistung gerade im Hinblick auf die WM im Februar, „und auch mein Fanclub ist hier, jetzt wird gefeiert“. Richtig so.

Kommt immer besser in Form: Florian Eisath        Foto: GEPA pictures/ Mario Kneisl

Einen gewaltigen Sprung nach Vorne gemacht hat auch Manfred Mölgg: Der Enneberger, zur Halbzeit noch auf Rang 12, setzte im zweiten Durchgang alles auf eine Karte, und darf jetzt jubeln: Platz 4 dank zweitbester Laufzeit! Mit diesem Ergebnis festigt Mölgg Platz 3 in der Riesentorlaufwertung.

Der Sieg ging in einem Herzschlagfinale an „Mr. Riesentorlauf“ Ted Ligety aus den USA. In Adelboden hat Ligety aber den Druck von Marcel Hirscher aus Österreich zu spüren bekommen. Hirscher war im ersten Lauf schneller als Ligety, im zweiten Lauf lag Hirscher bis zur letzten Zwischenzeit in Führung, ehe ein Fehler im Zielhang den Salzburger auf Rang 16 zurückgeworfen hat. Rang 3 sicherte sich der Deutsche Felix Neureuther. Davide Simoncelli aus Rovereto komplettiert mit Platz 10 das Mannschaftsergebnis der Azzurri, während Max Blardone, nach dem ersten Durchgang auf Rang 7, im zweiten Lauf ausgeschieden ist.

Morgen Sonntag steht in Adelboden der Weltcup-Slalom der Herren auf dem Programm, drei Südtiroler sind dabei: Manfred Mölgg, Patrick Thaler und Riccardo Tonetti.