Manfred Mölgg hadert mit den Bedingungen in St. Moritz

Veröffentlicht am 2. Februar 2014

Bei aller Freundschaft, es war nicht gerade schön anzusehen, wie sich die besten Skirennläufer der Welt bei Nebel, Schneefall und weicher Piste in St. Moritz durch den Riesentorlauf quälen. Alle, bis auf Ted Ligety: Der Riesentorlaufweltmeister hat bereits im ersten Durchgang der Konkurrenz eine Lehrstunde erteilt, und überlegene Bestzeit erzielt. Weil ein Ted Ligety selten einen Sieg aus der Hand gibt, hat er im zweiten Lauf alles klar gemacht, er gewinnt mit über 1,5 Sekunden Vorsprung auf Marcel Hirscher aus Österreich und Alexis Pinturault aus Frankreich. Bester Azzurro ist Roberto Nani auf Rang 6, der im zweiten Durchgang nur mit einem Skistock ins Ziel gefahren ist. Manfred Mölgg, nach dem ersten Lauf 11., ist im Endklassement auf Rang 14 zurückgefallen.

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Blindflug in St. Moritz: Manfred Mölgg

Florian Eisath aus Eggen ist im ersten Lauf ausgeschieden, Alex Zingerle hat die Quali für den zweiten Durchgang verpasst. Max Blardone schafft Platz 19, Giovanni Borsotti wird 25., Davide Simoncelli 27., und Luca De Aliprandini wird mit fast 7 (!) Sekunden Rückstand auf Ligety 28..

Die Generalprobe für Olympia haben die Azzurri, bis auf Roberto Nani, ordentlich verpatzt, bleibt zu hoffen, dass in Sochi die Piste steiler, der Schnee härter und das Wetter besser ist…