Lenzerheide: Manfred Mölgg und Patrick Thaler im Slalomfinale in Top-10

Veröffentlicht am 16. März 2014

Nach dem Hunderstel-Pech beim Riesentorlauffinale am Samstag hat Marcel Hirscher aus Österreich heute mit der Wut im Bauch zurückgeschlagen. Nach dem ersten Durchgang lag Hirscher schon in Führung, nur 0,05 Sekunden vor seinem Rivalen Felix Neureuther. Der Deutsche ging als Führender des Slalomweltcups in den zweiten Durchgang, war sehr gut unterwegs, bis kurz vor dem Ziel, dort kam er von der Ideallinie ab und verlor sehr viel Zeit. Dennoch reichte es für die Bestzeit. Für Hirscher war damit klar:  Alles oder nichts! Vom Start weg ging der Salzburger volles Risiko, machte auch Fehler, aber am Ende hatte er 0,76 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Felix Neureuther und 1,08 Sekunden auf Slalom-Olympiasieger Mario Matt. Damit hat sich Marcel Hirscher im letzten Rennen die kleine Kristallkugel im Slalom geholt, mit 15 Punkten Vorsprung auf Neureuther. Als Sieger des Gesamtweltcups steht Hirscher seit Samstag fest. Die Azzurri haben sich gut geschlagen: Stefano Gross wird beim letzten Slalom der Saison Vierter, Manfred Mölgg aus Enneberg Achter und Patrick Thaler aus dem Sarntal Neunter. Thaler beendet die Slalomwertung auf Platz 4. „Ich bin voll motiviert, und im nächsten Jahr auf jeden Fall dabei“, gibt sich der bald 36-Jährige noch voller Tatendrang.

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Die Nummer 1 im italienischen Slalomteam: Patrick Thaler

Patrick Thaler ist in diesem Winter in 6 von 9 Weltcupslaloms in die Top-10 gefahren, in Kitzbühel und Val d´Isere wurde er Dritter. Nur in Bormio wurde Thaler 11., beim Nightrace in Schladming ist er ausgeschieden, ebenso bei Olympia in Sochi. Manfred Mölgg beendet die Slalomwertung auf Platz 10.