Lauberhorn-Abfahrt: Heel und Innerhofer knapp am Podest vorbei | Südtiroler Skistars, Ski Alpin Weltcup WM Sport News Südtirol

Lauberhorn-Abfahrt: Heel und Innerhofer knapp am Podest vorbei

Veröffentlicht am 15. Januar 2011

Der Sieger auf der längsten Abfahrt der Welt heißt Klaus Kröll. Mit seinem zweiten Weltcupsieg hat der Steirer in Wengen (SUI) heute einen Doppelsieg der Schweizer verhindert. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Didier Cuche und Vorjahressieger Carlo Janka. Hinter dem Slowenen Andrej Jerman fuhr der Passierer Werner Heel auf Rang 5, und schaffte damit sein Ergebnis in diesem Winter, und seine beste Abfahrtsplatzierung seit Kitzbühel vor einem Jahr. Damit hat Heel nun auch in der Abfahrt seinen Startplatz für die WM im Februar in Garmisch fix in der Tasche.

Fährt sich in Wengen aus der Abfahrts-Krise: Werner Heel

Nach seinem schmerzhaften Missgeschick gestern bei der Anfahrt zum Kombinationsslalom hat Christof Innerhofer heute eine solide Abfahrtsleistung geboten, in der Schlüsselstelle „Kernen-S“ war der Gaiser eine Klasse für sich. Allerdings hatte Innerhofer wie schon zuvor in Bormio im oberen Teil der Strecke wertvolle Zeit verloren. Am Ende aber strahlte Innerhofer im Ziel über Rang 7.

Reif für den Sieg: Christof Innerhofer

Peter Fill aus Kastelruth hat hingegen in besagtem „Kernen-S“ einen kapitalen Fehler begangen, und am Ende musste sich der 28-Jährige mit Rang 19 begnügen. Wichtige Weltcup-Punkte geholt haben dagegen die „jungen Wilden“ Dominik Paris aus Ulten, Hagen Patscheider aus Langtaufers und Siegmar Klotz aus Pawigl/Lana, mit den Rängen 25 bis 27. Für alle drei ist es das beste Resultat bei einer Abfahrt in Wengen, für Patscheider war es sogar seine Premiere am Lauberhorn. Abgeschlagen dagegen Stefan Thanei aus Burgeis, und Patrick Staudacher aus Pflersch.

Überschattet worden ist die Abfahrt in Wengen durch zwei spektakuläre Stürze: Der „alte“ Schwede Patrick Järbyn ist bei der Anfahrt zur Minsch-Kante abgeflogen, blieb aber praktisch unverletzt. Und der Deutsche Stephan Keppler krachte bei der Ausfahrt des „Kernen-S“ mit voller Wucht in die Planen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert.

Mit einem Slalom geht die „Wengen-Woche“ morgen zu Ende.