Kitzbühel: Christof Innerhofer verpasst das Abfahrtspodium ganz knapp

Veröffentlicht am 25. Januar 2014

Kitzbühel im Freudentaumel: Nach über einem Jahr (Bormio 2012) feiern die Österreicher wieder einen Abfahrtssieg, Hannes Reichelt beendet am heutigen Samstag auch die siebenjährige ÖSV-Durststrecke in Kitzbühel (Michael Walchhofer 2006, Anm.d.Red.). Über den Umweg „Ganslernhang“ war Reichelt nicht zu bremsen, in einer Zeit von 2:03, 38 war der Salzburger 0,21 Sekunden schneller als Aksel Lund Svindal aus Norwegen, Platz 3 geht an den Trainingsschnellsten von Kitz, Bode Miller aus den USA. Christof Innerhofer war über weite Strecken schneller als Svindal, aber auf dem Umweg über den Slalomhang hat der Gaiser konstant Zeit verloren. Mit Platz 5 hat Innerhofer trotzdem eine starke Leistung gezeigt, und die Azzurri vor einer bitteren Pleite bewahrt.

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In Kitzbühel eine Bank: Christof Innerhofer

Werner Heel hat wenige Sekunden nach der Mausefalle einen Ski verloren, und Peter Fill verpasst sogar die Punkteränge, der Kastelruther ist verständlicherweise in Vaterfreuden, nachdem seine Verlobte Manuela Pitschieler am Donnerstag einen Sohn zur Welt gebracht hat. Vorjahressieger Dominik Paris kommt nach der Verletzungspause noch nicht in Schuss und geht genauso leer aus wie Siegmar Klotz.

Mit der Superkombination aus Super-G und Slalom geht das Kitzbühel-Wochenende morgen Sonntag zu Ende. Vier Südtiroler sind am Start: Christof Innerhofer, Dominik Paris, Peter Fill und Siegmar Klotz.