Gröden und Alta Badia empfangen Skiweltcupzirkus kurz vor Weihnachten

Veröffentlicht am 28. November 2013

„Die Kälte der letzten Tage ist genau richtig gekommen, die Schneekanonen arbeiten rund um die Uhr“, freut sich Rainer Senoner, Rennleiter in Gröden, „besser geht es nicht.“ Die ersten Speedbewerbe der Herren in Europa in diesem Winter finden in gut drei Wochen statt, auf der berühmt-berüchtigten „Saslong“, mit den Schlüsselstellen „Kamelbuckel“ und „Ciaslat“. Das OK hat das Programm für das große Weltcupwochenende vorgestellt. Los geht´s am Freitag 20. Dezember mit dem Super-G, am Samstag folgt der Abfahrtsklassiker, Startzeit ist jeweils 12:15 Uhr. Die Trainingsläufe werden ab Mittwoch ausgetragen. Rund 80 Athleten aus 23 Ländern werden erwartet, mit dabei sind natürlich die Südtiroler Speedkings Dominik Paris, Christof Innerhofer, Werner Heel, Peter Fill und Siegmar Klotz, vielleicht darf auch noch ein „Junger“ Weltcupluft schnuppern. Der bislang einzige Südtiroler Abfahrtssieg in Gröden ging 1977 auf das Konto von Herbert Plank, Werner Heel hat 2008 den Super-G gewonnen, im Vorjahr wurde er Dritter. Das Preisgeld für die Sieger in Gröden beträgt 28.500 Euro. Gewinnen können aber auch die Fans, „die traditionelle Fanparade ist wieder der Höhepunkt, unmittelbar vor der Abfahrt am Samstag“, erklärt OK-Chefin Stefania Demetz. Titelverteidiger sind die „Heillousn“, die Fans von Paris und Klotz.

Full House im Zielstadion der Gran Risa

Das Südtiroler Weltcupwochenende geht am Sonntag, 22. Dezember, mit dem Riesentorlauf in Alta Badia zu Ende. Auch die legendäre „Gran Risa“-Strecke ist bereits eingeschneit, mit einer kompakten Mischung aus Kunst- und Naturschnee. „Der späte Termin so kurz vor Weihnachten ist eine Herausforderung für uns, weil sofort nach dem Rennen die Piste wieder „touristentauglich“ gemacht werden muss. Zugleich erwarten wir uns aber einen größeren Werbeeffekt“, erklärt OK-Chef Marcello Varallo. Und die Lösung, dass der Slalom künftig ein Jahr in Alta Badia, und ein Jahr in Madonna di Campiglio ausgetragen wird, geht für Varallo in Ordnung. Beim Riesentorlauf in Alta Badia hatte im Vorjahr US-Superstar Ted Ligety der Konkurrenz eine Lehrstunde erteilt. Neben Lokalmatador Manfred Mölgg und dem Eggentaler Florian Eisath könnte auch noch der eine oder andere junge Südtiroler am Start stehen. Der erste Durchgang beginnt um 9:30 Uhr, der zweite Durchgang um 12:30 Uhr. Dem Sieger winkt ein Preisgeld von 31.000 Euro.

Das Programm im Detail gibt´s online unter www.saslong.org, und www.skiworldcup.it