Durststrecke vorbei: Manuela Mölgg kehrt in die Top-10 zurück

Veröffentlicht am 6. März 2014

Auf diesen Tag musste Manuela Mölgg lange warten, eigentlich zu lange für eine Skirennläuferin ihrer Klasse. Die Durststrecke ist im hohen Norden zu Ende gegangen, beim Riesentorlauf in Are in Schweden ist die Ennebergerin am heutigen Donnerstag auf Platz 10 gefahren, unmittelbar hinter ihrer Teamkollegin Federica Brignone auf Rang 9. Zuletzt war Mölgg vor über zwei Jahren in den Top-10, beim Riesentorlauf in Andorra im Februar 2012! Seitdem litt die Technikspezialistin unter Knie- und Rückenschmerzen, die Spitzenresultate bleiben aus. Bereits nach dem ersten Lauf lag die 30-Jährige auf Rang 10, im zweiten Lauf ging sie kein unnötiges Risiko ein, und brachte die Platzierung sicher ins Ziel.

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Erfolgserlebnis für Manuela Mölgg in Are

Weiter nicht nach Wunsch läuft es für Denise Karbon, die Kastelrutherin war zu Halbzeit mit Platz 21 unter Wert geschlagen, im zweiten Lauf kam bereits nach wenigen Toren das Aus. Noch größeres Pech hatte Nadia Fanchini, die Azzurra ging von Platz 2 aus in den Finaldurchgang, lag überlegen in Führung und rutschte dann am Innenski aus. Fanchini wurde auf Rang 27 durchgereicht, knapp hinter Francesca Marsaglai auf Platz 25. Der Sieg geht an Anna Fenninger aus Österreich, die damit im Kampf um den Gesamtwelcup wichtige Punkte auf Maria Höfl-Riesch gut gemacht hat. Über Platz 2 freut sich Anemone Marmottan aus Frankreich, den dritten Platz teilen sich Eva-Maria Brem aus Österreich und Lara Gut aus der Schweiz.

Morgen geht es in Are weiter, mit dem zweiten Riesentorlauf, der erste Durchgang beginnt um 15 Uhr 45, der zweite Lauf um 18:45.