Christof Innerhofer und Peter Fill in Bormio in den Top-15

Veröffentlicht am 29. Dezember 2013

Der Norweger Aksel Lund Svindal hat Revange genommen, für den „bitteren“ dritten Platz in Bormio vor einem Jahr. Damals war Svindal nur 0,01 Sekunden langsamer als die beiden zeitgleichen Sieger Dominik Paris und Hannes Reichelt. Am heutigen Sonntag wurde Svindal immer schneller, im Schlussteil der Stelvio trennte sich die Spreu vom Weizen und der Super-G Sieger von Gröden holte einen soliden Vorsprung von 0,39 Sekunden heraus, auf den Zweitplatzierten Hannes Reichelt, knapp dahinter folgt der Abfahrtssieger von Gröden, Eric Guay aus Kanada. Auf der wegen Schneefalls leicht verkürzten Strecke konnten die Südtiroler nicht ihr ganzes Potential nutzen, sie können aber dennoch zufrieden die Heimreise antreten. Christof Innerhofer wurde Sechster, Peter Fill Fünfzehnter, zwischen den beiden auf Rang 9 der Überraschungsmann Silvano Varettoni. „Oben hat der Neuschnee stark gebremst, mit der Fahrt im unteren Teil bin ich zufrieden“, analysiert Fill, und Innerhofer beendet das Jahr 2013 immerhin mit seinem besten Saisonergebnis in der Abfahrt: „Die Form zeigt nach oben, und im Jänner kommen meine Lieblingsrennen“, spielt „Inner“ auf den Abfahrtsklassiker von Wengen an.

Christof Innerhofer freut sich über Rang 6 in Bormio

Eine verkorkste Fahrt gezeigt hat der Passeirer Werner Heel, er muss sich mit Platz 44 begnügen. Das Glück nicht auf seiner Seite hatte Siegmar Klotz, der Pawigler schafft mit Rang 33 sein bestes Saisonergebnis in der Abfahrt, verpasst die dringend notwendigen Punkteränge um nur 0,07 Sekunden.

Die Skiherren kehren am 11. Jänner mit dem Riesentorlaufklassiker von Adelboden auf die Weltcup-Bühne zurück.