Christof Innerhofer lässt Argentinien-Training sausen

Veröffentlicht am 6. September 2012

Vor mehr als einer Woche ist die Abfahrtstruppe der Azzurri zum Schneetraining nach Argentinien aufgebrochen (wir haben berichtet), aber einer hat gefehlt: Wegen seiner hartnäckigen Rückenschmerzen war Christof Innerhofer nicht an Bord, er wollte ein paar Tage zu Hause ausruhen, und die Wirbelsäule schonen. Sollte die Genesung vielversprechend verlaufen, wolle er später nach Argentinien nachkommen, hieß es. In der Zwischenzeit hat der Super-G-Weltmeister 2011 drei Tage in Zermatt in der Schweiz trainiert. „Mir geht es langsam besser“, erklärt „Inner“, „ich bin aber noch nicht richtig fit, deshalb werde ich nicht nach Argentinien fliegen“. Das Skitraining in Zermatt hat dem Pusterer die derzeitigen Grenzen der Belastbarkeit offenbar aufgezeigt, nach Rücksprache mit Abfahrtstrainer Max Carca steht fest, Christof Innerhofer wird in Europa bleiben, in München weiter Therapie machen, und auf den Gletschern in den Alpen trainieren.

Christof Innerhofer in Zermatt

 Die Abfahrtstruppe der Azzurri kehrt indes am 8. September aus Ushuaia nach Europa zurück. In La Prava in Chile trainieren ab dem 8. September die italienischen Speed-Damen mit den Südtirolerinnen Hanna Schnarf, Verena Stuffer und Lisa Agerer. Immer am kommenden Wochenende starten die Technikerinnen erneut nach Ushuaia, mit dabei sind u.a. Denise Karbon und  Manuela Mölgg.