Beaver Creek war (k)eine Reise wert

Veröffentlicht am 6. Dezember 2010

“Stop-and-go“-Verkehr in Beaver Creek in den USA. Das erste Training für die Abfahrt am Freitag hat stattgefunden, das zweite Training musste abgebrochen werden, das dritte Training fand statt, und die Abfahrt am Samstag ist dem Wind zum Opfer gefallen. Beim Super-G am Samstag haben Südtirols Speed-Spezialisten dann die „go“-Taste gefunden: Christof Innerhofer aus Gais lag lange Zeit auf Rang 3, ehe der Schweizer Super-G Weltmeister Didier Cuche „Inner“ um 7 Hundertstel Sekunden vom Podest holte und auf Rang 4 zurückschob. Weitere 9 Hundertstel zurück Peter Fill aus Kastelruth auf Rang 7.

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Christof Innerhofer schrammt in Beaver Creek knapp am Podest vorbei

Den Sieg holte sich Georg Streitberger aus Österreich, vor dem Franzosen Adrien Theaux, und Didier Cuche aus der Schweiz. Trotz seiner Handverletzung fuhr Werner Heel aus dem Passeiertal auf Rang 17, Siegmar Klotz aus Pawigl wurde 37. Ausgeschieden sind die anderen Südtiroler Patrick Staudacher, Dominik Paris und Hagen Patscheider.

Beim Riesentorlauf am Sonntag auf der „Greifvogel“-Piste von Beaver Creek hatten die Südtiroler nichts zu melden. Alexander Ploner aus Enneberg wurde 20., Florian Eisath aus Obereggen kam auf Rang 22.

PentaphotoHD 2 580x375 Beaver Creek war (k)eine Reise wertFlorian Eisath auf dem Weg zu Rang 22 im Riesentorlauf von Beaver Creek

Manfred Mölgg aus Enneberg ist im zweiten Durchgang ausgeschieden, während sich Christof Innerhofer und der Passeirer Michael Gufler nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren konnten. Peter Fill schied im ersten Durchgang aus.

Ted Ligety aus den USA feierte im Riesentorlauf einen Heimsieg, vor Kjetil Jansrud aus Norwegen, und Marcel Hircher aus Österreich.

Die Herren sind auf dem Weg nach Val d´Isere (FRA), wo am Wochenende ein Riesentorlauf und ein Slalom auf dem Programm stehen. Die nächsten Speed-Events sind dann ein Heimspiel für Peter Fill und Co., mit Abfahrt und Super-G in Gröden, am 17. und 18. Dezember.

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