Aspen: Marlies Schild dominiert Slalom – Manuela Mölgg 7.

Veröffentlicht am 27. November 2011

Bei den Damen hat die neue Slalom-Saison genau so begonnen, wie die alte aufgehört hat. Die Österreicherin Marlies Schild war auf dem anspruchsvollen Hang im US-Nobelskiort Aspen eine Klasse für sich, mit Laufbestzeit in beiden Durchgängen verwies sie mit über 1 Sekunde Vorsprung die Vorjahressiegerin Maria Pietilae-Holmner aus Schweden auf Rang 2, Platz 3 ging an die Deutsche Maria Höfl-Riesch. Eine starke Leistung gezeigt hat die Ennebergerin Manuela Mölgg. Nach dem ersten Durchgang nur auf Rang 13, packte sie im entscheidenden zweiten Durchgang all ihre Slalom-Qualitäten aus, und fuhr bis auf Rang 7 vor, mit der zweitbesten Zeit, knapp geschlagen nur von Schild. Irene Curtoni wurde 18., Chiara Costazza 21.; ein Ergebnis auf das Damen-Cheftrainer Raimund Plancker aufbauen kann. Nicht für den Finallauf qualifiziert haben sich Lisa Agerer und Federica Brignone, Nicole Gius ist im ersten Durchgang ausgeschieden. Aufhorchen lassen hat die erst 16-jährige Mikaela Shiffrin aus den USA, die bei ihrem ersten Weltcuprennen gleich Platz 8 erreichte.

Manuela Mölgg mit Millimeterarbeit beschäftigt

Der Weltcup-Tross der Damen fliegt jetzt nach Kanada. In Lake Louise beginnt die Speed-Saison, mit zwei Abfahrten und einem Super-G ab Freitag. Mit dabei sind drei Südtirolerinnen: Verena Stuffer, Hanna Schnarf und Lucia Recchia.