Are: Manuela Mölgg legt nach – Sechste im zweiten Riesentorlauf

Veröffentlicht am 7. März 2014

Wofür sind Olympische Spiele gut? Die Teilnehmer stehen für zwei Wochen im Rampenlicht, wer sich nicht qualifiziert hat, hadert entweder frustriert mit seinem Schicksal, oder steht auf und kämpft weiter. Letzteres hat Manuela Mölgg getan, die Ennebergerin ist seit ihrer Zwangspause bei Olympia wieder in der Erfolgsspur. Nach Platz 10 beim Riesentorlauf am Donnerstag ist die 30-Jährige auch am heutigen Freitag in Are in Topform gewesen. Mölgg ging als Zehnte in den zweiten Durchgang, erzielt die viertbeste Laufzeit und platziert sich am Ende auf Rang 6.

Manuela Moelgg

Beste Azzurra in Are: Manuela Mölgg

Insgesamt haben die Azzurre mannschaftlich extrem stark abgeschnitten, von den 9 Läuferinnen haben es 7 in den Finaldurchgang geschafft, und mit Mölgg auf Rang 6, Nadia Fanchini und Federica Brignone auf den Rängen 7 und 8 sind gleich drei Azzurre in den Top-10. Denise Karbon belegt Platz 16, und fährt weiter ihrer Form hinterher. Francesca Marsaglia wird Neunzehnte, während Nicole Agnelli mit Rang 21 erstmals in ihrer Karriere Weltcuppunkte holt, und Michela Azzola holt mir Platz 27 ihre ersten Weltcuppunkte im Riesentorlauf.

Ihren zweiten Sieg beim zweiten Rennen in Are feiert Anna Fenninger, die Salzburgerin hat heute zum Großangriff auf die Kristallkugeln angesetzt, und die Führung im Gesamtweltcup von Maria Höfl-Riesch aus Deutschland übernommen. Platz 2 geht an Viktoria Rebensburg aus Deutschland, Dritte wird die Führende im Riesentorlauf-Weltcup, Jessica Lindell-Vikarby aus Schweden.

Die Entscheidung im Riesentorlauf-Weltcup fällt beim Finale am Sonntag, 16. März in Lenzerheide in der Schweiz, zwischen Lindell-Vikarby und Fenninger, die ihren Rückstand auf 14 reduziert hat. Fünf Azzurre sind ebenfalls für das Finale qualifiziert: Federica Brignone, Nadia Fanchini, Manuela Mölgg, Denise Karbon und Francesca Marsaglia.

Morgen Samstag geht das Triple in Are zu Ende, mit dem Slalom der Damen, die Startzeiten sind 10 Uhr 30 und 13 Uhr 30, einzige Südtirolerin am Start ist Manuela Mölgg.