Abschlusstraining Wengen: Kräftiges Lebenszeichen von Werner Heel

Veröffentlicht am 12. Januar 2012

Milde Temperaturen, weicher Schnee, Gleitpassagen – das sind üblicherweise nicht die Bedingungen der Azzurri, aber der Schweizer Nobelski-Ort Wengen ist anders, und in Wengen sind auch die Azzurri “anders”. Das gilt heute ganz besonders für den Passierer Werner Heel, der in dieser Saison die schwerste Krise seiner Karriere durchmacht, sechs Rennen – und keine Punkte am Konto! Nachdem sein Ausrüster “Head” aber eine Marerial-Neuerung nach Wengen gebracht hat, zeigt die Formkurve nach oben. Beim Abschlusstraining für den Abfahrtsklassiker am Samstag ist Heel auf der “Lauberhorn”-Strecke auf Rang 12 gefahren. Wie gut diese Leistung zu bewerten ist, zeigt der Zeitrückstand auf den Führenden Hannes Reichelt aus Österreich: Heel liegt nur 1,09 Sekunden zurück. Zum Vergleich: Bei der letzten Abfahrt in Bormio hatte Heel fast 5 Sekunden Rückstand.

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Findet Werner Heel in Wengen den Weg aus der Krise?

Schnellster Südtiroler war heute der Gaiser Christof Innerhofer auf Rang 7, Dominik Paris aus Ulten folgt auf Rang 11, während sich der Trainingsschnellste von gestern, Peter Fill aus Kastelruth, mit Platz 19 begnügen muss. Nicht unter die Top-30 gefahren sind Siegmar Klotz aus Pawigl, und Hagen Patscheider aus Langtaufers, mit den Rängen 36 und 46. Eine starke Leistung gezeigt hat Matteo Marsaglia, der 21-Jährige aus San Sicario ist als 15. ins Ziel gekommen.

Morgen Freitag beginnt das lange Renn-Wochenende in Wengen, mit der ersten Super-Kombination in dieser Saison. Der verkürzte Abfahrtslauf beginnt um 10 Uhr 30, der Slalom um 14 Uhr. Am Samstag um 12 Uhr 30 folgt die klassische Lauberhorn-Abfahrt, am Sonntag der Slalom. Der erste Durchgang beginnt um 10 Uhr 15, der zweite Durchgang um 13 Uhr 15.

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