Abfahrtstraining in Kitzbühel: Südtiroler Abfahrer auch über Slalomhang stark

Veröffentlicht am 23. Januar 2014

Die legendäre Streif ist 2014 etwas weniger „legendär“. Wegen der dünnen Schneedecke führt die berühmteste Abfahrtspiste der Welt diesemal nicht über die Schlüsselstellen „Hausbergkante“ und „Traverse“ ins Ziel, sondern über eine Forststraße zum Slalomhang, und von dort wieder zurück zum Zielsprung. Trainingsschnellster beim einzigen Probelauf am heutigen Donnerstag ist US-Superstar Bode Miller, deutlich vor dem Norweger Aksel Lund Svindal, auf Platz 3 der Salzburger Hannes Reichelt. Die Südtiroler haben zwar allesamt viel Rückstand auf Miller, scheinen aber mit der ungewohnten Streckenführung klar zu kommen. Christof Innerhofer wird Fünfter, Vorjahressieger Dominik Paris Zehnter.

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Zählt zu den Favoriten in Kitz: Christof Innerhofer aus Gais

Werner Heel aus dem Passeiertal folgt auf Platz 18, der Pawigler Siegmar Klotz belegt Trainingsrang 28, und Peter Fill beendet die Probefahrt auf Rang 38.

Das chaotische Wetter in Kitz machte eine Programmänderung notwendig: Morgen Freitag wird der Slalom ausgetragen, u.a. mit Manfred Mölgg und Patrick Thaler. Startzeiten sind 12 und 17 Uhr. Am Samstag wird die Abfahrt gefahren, immer über die Variante „Ganslernhang“, und am Sonntag folgt die Superkombination aus Super-G und Nachtslalom.